Rain

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bla!

Immer wenn ich an das Universum denken muss verfalle ich in eine Kriese.
Die Tatsache das sich die Erde um sich selbst und diese um die Sonne sich dreht, stimmt mich depressiv. Allein der Gedanke das die Erde dieses natürlich tut, reicht dazu aus. Von der Sonne aus betrachtet ist die menschliche Existenz doch nur einer Anreihung von Zufällen zu verschulden und es fällt mir schwer so heliozentristisch zu denken. Denn ich als Mensch, oder Mönsch wie Herr Grönemeyer es sagt, frage mich dann, wer zum Geier denkt sich sowas aus und irgendwie empfinde ich es als gemein. Warum zu erklären fällt mir auch nicht so leicht. Aber wenn wir, sage ich mal, nur eine Anreihung an Zufällen sind, wo liegt die Begründung unserer Existenz? Heliozentristisch gesehen ist unser Dasein mehr als irrelevant. Das bedeutet so gesehen das es keinen Schöpfer in dem Sinne gibt, nur den Zufall. Kein Gott, kein Sinn, nur Zufall.
Ich möchte hier keinen philosophischen Exkurs veranstalten, nur meine Gedanken ordnen und festhalten, denn manchmal ist das geschriebene Wort, nein meistens, übersichtlicher als die chaotische lose Gedankenwelt.
Nun wenn es keinen Gott gibt, wird mir auch der Begriff Seele fraglich, fragt mich nicht wieso, abe wozu braucht man eine Seele, wäre mir nun so für's Erste unbegreiflich, auch wenn man nun anfangen könnte zu diskutieren was widerrumm eine Seele ist, aber das will ich nicht. Gehen wir von diesem höhergestellten Etwas aus das in den Himmel oder gegebenenfalls ins Fegefeuer fährt.
Nun aber von dem Gedanken aus, macht das Leben schon kaum mehr Sinn. Unsere Existenz auf Erden ist purer Zufall und wir leben nur für unsere im Bestfall selbst auferlegten Aufgaben und anschliessend ist auch nichts mehr, was tot ist tot, grausam. Am liebsten würde man doch das Leben einfach nur geniessen wollen, was sich so leicht daher sagt, aber keines falls so leicht ist, zudem wenn man sich bewusst ist das der Tod einem im Nacken sitzt. Und ohne Seele ist man ja auch irgendwie tot.
Auch erfüllt es mich dies alles mit der Angst eines Tages von meiner Liebsten auf immer getrennt zu sein...

Es ist viel leichter zu glauben das Universum existiert, weil wir existieren, auch wenn sich die Erde um die Sonne dreht, so tut sie es doch weil dies die beste Möglichkeit ist uns das Leben auf der Erde zu ermöglichen und das Universum ist ledingtlich so komplex damit wir nicht aufhören zu träumen und somit seine Seele bestätigend zu existieren. Wobei mir in dem Zusammenhang ein Zitat von Douglas Adams einfällt, das ich vorkurzem gelesen habe: Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. – Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist. Was für ansich auch ein guter Gedankengang ist, der mir ehrlich gesagt auch recht gut gefällt.
Aus der Sicht der Menschen macht das Universum Spaß da es uns begründen kann ohne eine Anreihung von Zufällen zu sein. Dann kehren auch Seele und Götter zurück. Denn mit der Seele fängt der Glaube an und damit entstehen die Götter und wenn es nur Portemonaios der Gott des Geldes sei. Und mit der Seele kehrt auch der Sinn zurück. Sinn zu leben und zu sterben, um wieder zu leben, wo auch immer.
An dem Punkt angekommen denke ich allerdings, da ich auch ein großer Freund der Idee des Seelenwanderns bin, dass das Universum erst am meisten Sinn macht aus einer einfachen egozentristischen Perspektive.
Ich begründe, nach meiner Idee, ist jede Seele in der Lage ihr Leben im Vorfeld zu bestimmen und je nach Storyverlauf wird eine Welt aus der kosmischen Bibliothek ausgewählt. Besteht eine Seele darauf mit einer anderen ihr Leben zu uverbringen, wird dies natürlich berücksichtigt. Man landet zwar so in einer willkürlich und auf Zufall basierender Welt, sofern man sich nicht grade tatsächlich wünscht in einer von Göttern geformten Welt zu leben, jedoch ist man selber mit voller Absicht in dieser Welt, nicht mit eigener Absicht eventuell, aber Wünsche die im Vorfelde nicht klar formuliert sind, werden eben auch nicht immer berücksichtigt. So macht man selber Sinn, das eigene Leben ebenso, nur nicht umbedingt alles um sich herum, nur das was man sich zur eigenen Lebensgeschichte ausgedacht hat.

Meine Freundin meinte zu mir als ich von meinen Bezweifelungen der Existenz aufgrund des Heliozentrismuses erzählte. Das sie sehr wohl glaube das wir immer zusammen bleiben werden über dieses und viele andere Leben hinaus. Ich würde ihr die Sicherheit zu diesem Gefühl geben und ich möchte ihr glauben. Sie wird mich halten. Und das ist, dass was mir letztendlich am wichtigsten ist auch nach all diesen Gedankengängen.
Denn letztendlich herrscht in mir noch die Angst, dass alles das was existiert, es nur für jeden einzelnen tut und sich in dem Moment neu erfindet, in dem mann aufhört zu glauben es sei so wie es ist. Als Beispiel, der Glaube an Götter und Konsorten, glaubt man an sie, existieren sie, da sich diese Dinge vom Glauben ernähren (könnten). Glaubt man an ein Leben nach dem Tod in einer Art Wallhalla, so gelangt man dort auch hin, glaubt man hingegen daran an die eigene Irrelevanz, löst man sich eventuell auf nach dem Tod?

Ich möchte sie nie verlassen auch wenn dies kitschig romantisch klingt.
Weiter kann ich gerade meine Gedanken nicht ausfühen,
in diesem Sinne:

Ende,
creo


PS: Eben lief Imagine von John Lennon im Radio, irgendwie ärgert mich das Lied grade, obwohl ich es sonnst immer ganz gern mochte.
16.8.07 10:55


blöder tag!
7.8.07 15:58


ok, ein Bild geschaffen das der Cheffin zu sagt /ok
3.8.07 17:11


Überstunden ftw!
2.8.07 17:22


so, wochenende! -.-
27.7.07 17:02


Frauen sollten sich nicht die vorderen Haare blondieren und den Rest schwarz färben!
26.7.07 11:32


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